Der Fährneubau

Am 26. Oktober 2016 haben die Wyker Dampfschiffs-Reederei Föhr-Amrum GmbH und die Rostocker Neptun Werft GmbH & Co. KG den Vertrag zum Bau einer weiteren Doppelendfähre für die Föhr-Amrum-Linie (FAL) unterzeichnet. Das neue Schiff wird ein modifizierter Nachbau der 2011 von Neptun abgelieferten M/S "Schleswig-Hostein, das auf der FAL die 1992 gebaute M/S "Rungholt ersetzen wird.

Mit 75,88 m Länge und 16,40 m Breite wird der Neubau die gleichen Abmessungen wie die "Schleswig-Holstein" haben und nach den Standards der Normen RAL-UZ 141 (Blauer Engel "Umweltfreundliches Schiffsdesign") und RAL-UZ 110 (Blauer Engel "Umweltschonender Schiffsbetrieb") konzipiert sein. Auch die Kapazität für maximal 1.200 Personen wird identisch sein. Etwas anders geschnitten sein wird hingegen das Fahrzeugdeck. Als erstes W.D.R.-Schiff wird der Neubau vier Spuren für Lkw haben und somit noch besser der Nachfrage in der Inselversorgung entsprechen und Abfahrten mit hoher Lkw-Frequenz – z.B. frühmorgens ab Dagebüll zu den Inseln – optimal bedienen können.

Der offizielle Startschuss des Baus war am 16. Dezember mit der Kiellegung in der Rostocker Neptun Werft. Seitdem arbeiten viele erfahrene Mitarbeiter kontinuierlich daran, dass die neue Fähre voraussichtlich bis Ende des Jahres fertiggestellt sein wird.

Wir möchten Ihnen, liebe Leser und Kunden der W.D.R., die Möglichkeit geben, diesen Bau virtuell zu begleiten und werden an dieser Stelle in regelmäßgen Abständen Fotos mit den jüngsten Baufortschritten veröffentlichen.

Kiellegung am 16.12. 2016 in der Neptun Werft in Rostock. Die erste Sektion ist gebaut.
Als symbolischer Glücksbringer wird traditionell eine Münze unter die erste Sektion des Schiffes gelegt.
Zunächst werden einzelne Sektionen angefertigt ...
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... hier z. B. ein Teil des Salondecks (auf dem Kopf liegend)
Die Sektionen werden dann zu einem Blocksegment zusammengefügt...
Zu sehen ein Block bestehend aus einem Teil des Unter-, des Autodecks und ganz oben des Salons.
Donnerstag, 04 Mai 2017
Ein Block aus der Modulfertigung wird transportiert ...
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... und in die Montagehalle gebracht.
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Die ersten beiden Blöcke in der Montagehalle ...
Der vordere Antriebsraum ...
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Das Maschinenraumschott ...
und der vordere Antriebsraum ...
... zum Bug zusammengesetzt.
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Bugsektion bereit zum Anbau.
Autodeck mit Salondeck oben.
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Ankerpodestsektion mit Ankertasche ...
...wird auf das Autodeck gehoben ...
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Sektion mit Brunnen für die Voith-Schneider-Propeller ...
...wird montiert ...
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Montage vorderer Salonsektion ...
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Die ersten beiden Decksebenen auf dem Sonnendeck sind angebaut.
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Das Salondeck ...
Das Autodeck ...
Das Bugvisier vom Autodeck aus ...
und von außen ...
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Bau des Brückendecks ...
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Die erste Grundierung am Rumpf ist aufgetragen ...
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Teileinrüstung für Richtarbeiten und Fenstereinbau ...
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Das Trockendock (offizielle Bezeichnung 'Absenkvorrichtung') ...
...wird von einem Schlepper ...
... an das Hallengelände geschoben.
Der Neubau wird auf Räder verfrachtet ...
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... und auf das Trockendock gerollt ...
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Hier auf dem Trockendock wird es nun fertig gebaut ...
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Mit der Verlegung in das Trockendock ist der fotografisch interessantere Teil der Bauarbeiten erst einmal abgeschlossen. Nun wird in erster Linie am Innenausbau gearbeitet, den die Kamera nicht mehr begleitet.


Auf Facebook haben wir ihn ja schon bekannt gegeben und nun wollen wir Sie, liebe Leser, auch hier nicht länger warten lassen. Das neue Schiff erhält als erste W.D.R.-Fähre den Namen "Norderaue".

Nun werden Sie sich sicherlich fragen, warum nicht mehr der Schiffsname "Rungholt"? Aus einem ganz einfachen Grund: es gibt keinen engeren historischen oder geografischen Bezug zu unserem Fahrtgebiet und der südlich von Pellworm gelegenen, untergegangenen Stadt Rungholt. Der Name "Norderaue" bezeichnet den Wattstrom im nordfriesischen Wattenmeer, auf dem die Schiffe der W.D.R. seit 1885 Tag für Tag ihren Dienst verrichten. Aus diesem Grund sind wir gerne dem Vorschlag eines unserer Kapitäne gefolgt und haben uns für einen neuen und zugleich sehr alten Namen für das jüngste Schiff unserer Flotte entschieden: "Norderaue".

Stand Anfang März 2018 - befindet sich die "Norderaue" in der finalen Ausrüstungsphase. Die letzten Teile von Ausrüstung und Einrichtung werden an Bord montiert, gleichzeitig erfolgt die Abnahme aller technischen Systeme an Bord sowie die Erprobung des Schiffes. Sobald diese finale Phase des Bauprozesses erfolgreich abgeschlossen ist, wird das Schiff an die W.D.R. übergeben werden und anschließend nach Wyk verlegt, um im Frühjahr den regulären Betrieb auf der Föhr-Amrum-Linie aufzunehmen. Informationen zur Taufe gibt es rechtzeitig auf Facebook und natürlich auch hier.

20.04.2018: Was lange währt wird endlich gut: Gestern konnte die "Norderaue" in Rostock von der Neptun-Werft an die W.D.R. übergeben werden. Bereits in der kommenden Woche wird die neue Fähre die Fahrt nach Föhr antreten und kann Anfang Juni dann in Wyk getauft werden. Als Tauftermin ist aktuell der 08. Juni geplant. Nähere Informationen dazu finden Sie zeitnah zum Termin wieder auf faehre.de und Facebook.